Rundreise der FDP Landtagsfraktion durch den Dithmarscher Mühlendschungel – ein Bericht von Kuno Veit

Start der Rundreise war Marne um 14.30Uhr. Teilnehmer waren von der FDP Landtagsfraktion u.a. Wolfgang Kubicki, Christopher Vogt und Oliver Kumbartzky sowie die Kreisvorsitzende der FDP Frau Veronika Kolb.

Die Teilnehmer sollte sich ein Bild von der WKA Belastung in Dithmarschen machen und wurden informiert von Erk Ulich von der Regionalplanung Kreis Dithmarschen , sowie von U. Balzer, E. Ziehe und K. Veit. Dabei war auch ein Reporter der DLZ.

In Süderdithmarschen übernahm Herr Balzer die Führung und kommentierte etliche durch Windkraft besonders belastete Wohnbereiche.

Während der Fahrt durch die relativ wenig belastete Gegend um Meldorf erläuterte Herr Ulich die Absicht des Kreises, diese noch verhältnismäßig ursprüngliche Marschlandschaft zu erhalten und möglichst WKA frei zu belassen. Auch der Vogelzug spiele hier eine Rolle.

Der Kreis Dithmarschen sei nach Ansicht der Kreisverwaltung mit demnächst fast 1000 WKA absolut ausgelastet. (Rückenwind für Gegenwind…..?)

In Norderdithmarschen übernahm K. Veit die „Reiseleitung“ durch den Wöhrdener und Norderwöhrdener Mühlendschungel. Zunächst ging es an einem demnächst entwidmeten Wohngebäude vorbei. Bei einem Stopp mitten im „Mühlenwucher“ erläuterte K. Veit die Entwicklung des umliegenden Windindustriegebietes und zeigte an Hand verschiedener konkreter Beispiele, wie weit die Akzeptanz der Anwohner ging und ab welchen WKA sich Protest in Form von BI und Wählergemeinschaft formierte.

Besonders beeindruckt schienen die FDP Besucher, als E. Ulich und K. Veit beschrieben, in welchen Dimensionen dieses Windindustriegebiet demnächst repowert werden soll. ( 150m und 175m hohe Anlagen in 450m Nähe zur Wohnbebauung….).

Bei anschließenden Gesprächen mit Betroffenen aus ganz Dithmarschen äußerte sich Herr Kubicki dahin gehend, dass nach Ansicht der FDP die Abstände zur Wohnbebauung vergrößert werden müssten auf 500m im Außenbereich und 1000m zu Wohngebieten, mindestens 4xHöhe. Außerdem sei die Zeit reif, das EEG abzuschaffen.

Für beide Aussagen erntete er Beifall. Gegen 16.30 Uhr verließ der Kleinbus Norderwöhrden in Richtung Marne.