CDU will Gemeinden an Windkraft-Planung beteiligen

CDU will Gemeinden an Windkraft-Planung beteiligen

Allein die Ankündigung einer Volksinitiative von -Für Mensch und Natur SH-  führt bei der Volkspartei CDU zu hektischem Aktionismus.

Die CDU hat sich dafür ausgesprochen, den Kommunen in Schleswig-Holstein per Gesetzesänderung ein Mitspracherecht bei der Ausweisung von Windkraft-Flächen einzuräumen. «Die Gemeinden können aber nicht einfach sagen: Wir wollen das nicht», sagte CDU-Fraktionschef Daniel Günther am Dienstag. Ihnen müsse es aber möglich sein, sachliche Gründe gegen die Ausweisung von Flächen für Windräder in der Landesplanung vorzubringen. Dem Gesetzesentwurf der oppositionellen CDU zufolge muss das Land dann prüfen, «ob die entsprechenden planerischen Ziele nicht in rechtskonformer Weise auf anderen Flächen im Planungsraum erreicht werden können».

mehr beim SHZ

http://www.shz.de/regionales/newsticker-nord/cdu-will-gemeinden-an-windkraft-planung-beteiligen-id14763631.html

Landtag SH drucksache-18-4590 CDU

Schallprognosen greifen zu kurz – VDI

Störgeräusche von Windenergieanlagen sind ein Dauerbrenner. Für reichlich Diskussionsstoff sorgt Nordrhein-Westfalen. Dort stellt eine Feldmessung die bisherigen Prognosemodelle für die Schallausbreitung infrage.

 

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Das Standardmodell zur Prognose ist die DIN ISO 9613–2 für bodennahe Schallquellen. Diese wurde mit einer Höhe von maximal 30 m entwickelt. Tatsächlich erreichen moderne Anlagen bereits Nabenhöhen von 140 m. „Hier stellt sich die Frage, ob das Verfahren für die Berechnung der Schallprognosen noch das richtige ist“, sagt Thomas Myck, Fachgebietsleiter für Lärmminderung beim Umweltbundesamt (UBA), auf der Schwingungstagung des VDI im Juni dieses Jahres.

Ein dickes Fragezeichen setzt auch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen (Lanuv) durch eine neue Feldmessung. Dafür wurden 2015 zwei Anlagen mit 2 MW und Nabenhöhen von 98 m über zehn Tage vermessen. Ergebnis: Die berechneten Pegel sind bis zu einer Entfernung von 500 m realistisch. Ab 800 m treten jedoch Differenzen von 2 dB(A) bis 3 dB(A) auf, weil der Lärm stärker ist als prognostiziert…

mehr lesen https://www.vdi-nachrichten.com/Technik-Wirtschaft/Schallprognosen-greifen-zu-kurz

Mit Dr. Susanne Kirchhof auf dem Podium

Als Auftaktveranstaltung zum internationalen Green Screen Filmfestival in Eckernförde findet am 13. September 2016 ab 19.00 Uhr in der Stadthalle Eckernförde eine Podiumsdiskussion zum Thema „Energie lokal

– Ein Weg aus dem Energiedilemma“ statt.

Es diskutieren Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Dr. Robert Habeck sowie Vertreter der Gemeinden Samso und Bordesholm, der HanseWerk aG, des Landesverbands Für Mensch und Natur – Gegenwind Schleswig-Holstein und der Hochschule für angewandte Wissenschaften, Hamburg.

 

Jahreshauptversammlung der Bundesinitiative Vernunftkraft in Grabow

PDF DOWNLOAD: Presseinformation Gegenwind Schleswig-Holstein_31-8-16

Presseinformation Gegenwind Schleswig-Holstein e.V.                    27.08.2016

Windkraft-Widerstand wird politischer
Anhänger vernünftiger Energiepolitik trafen sich in Mecklenburg

Am 27. und 28. August 2016 trafen Vertreter von 610 Bürgerinitiativen
aus ganz Deutschland im mecklenburgischen Grabow als Mitglieder der
„Bundesinitiative VERNUNFTKRAFT“ (www.vernunftkraft.de) zusammen.
Angesichts eines fragwürdigen Ausbaus der Windkraft im ganzen Land,
was eine erhebliche Belastung von Natur, Landschaft und Lebensqualität
nach sich zieht, berieten die Tagungsteilnehmer Wege zu einer
vernünftigeren Energiepolitik. Mit dabei auch Frau Dr. Susanne Kirchhof
als Vorsitzende „Gegenwind Schleswig-Holstein“ und einige Vertreter von
Bürgerinitiativen unseres Landes.
Mit der „Energiewende“ sollte eigentlich die Energieversorgung Deutschlands auf
alle „erneuerbaren“ Quellen neu ausgerichtet werden, aber dabei hat sich die
Windkraft als besonders belastende Aktivität herausgestellt – und zwar
technologisch und ökonomisch.

Der 2. Vorsitzende und Technologiesprecher von VERNUNFKRAFT,
Herr Dr.-Ing. Detlef Ahlborn, fasste das kurz und knapp wie folgt
zusammen:

„Erwiesenermaßen bewirkt der Zubau an Windkraft- und Solarkapazitäten
einen Anstieg der Leistungsschwankungen und Leistungsspitzen. Die von
der Windkraftlobby verbreitete These von der Glättung durch Ausbau in
der Fläche ist durch eindeutige Fakten und durch klare Mathematik
widerlegt. Als Folge der volatilen Stromerzeugung wurden im Jahr 2015
nicht weniger als 4.700 GWh Überschussstrom gegen eine
Entsorgungsgebühr von 45 Mio. € im Ausland verklappt. Im letzten Jahr
wurde mehr als 200 Mio € für abgeregelten Strom bezahlt, Strom, der
hätte produziert werden können (!) Die Netzbetreiber haben nicht weniger
als 1 Mrd. € aufgewendet, um das Stromnetz vor dem Blackout zu
bewahren und unsere elektrischen Nachbarn bauen für 200 Mio € an den
Grenzen auf unsere Kosten Stromsperren ein, um die eigenen Stromnetze
Dr. Susanne Kirchhof – Vorsitzende – Stinkbüdelsbarg 1 – 24363 Holtsee
Für Mensch und Natur – Gegenwind Schleswig-Holstein e. V.
www.gegenwind-sh.de – kirchhof@gegenwind-sh.de
Mitglied in der Bundesinitiative Vernunftkraft e.V.
www.vernunftkraft.de zu schützen. Dieses Stromerzeugungssystem subventionieren wir jährlich
mit 24 Mrd. € – für Strom, der dann 1,5 Mrd. € an den Strombörsen wert
ist. Jede neue Anlage verschärft die Situation und produziert Energiemüll.
Wir setzen uns daher dafür ein, dass diese Fehlentwicklungen verhindert werden
und fordern einen Stopp des subventionierten und überbordenden
Windkraftausbaus. Dazu werden wir uns auf politischem Wege genau wie unsere
Kollegen in Mecklenburg mit weiteren Initiativen zu Wort melden und dabei die
Landtagswahlen in Schleswig-Holstein im Mai 2017 fest im Blick haben.
Politik muss vernünftig bleiben – frei nach Erich Kästner:
„An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun,
sondern auch die, die ihn nicht verhindern“

Für Mensch und Natur Gegenwind Schleswig-Holstein e.V


Dr. Susanne Kirchhof, www.Gegenwind-SH.de