Geldversprechen locken nicht

Nur Belastung für die Gemeinden

Auch wenn Gemeindevertretungen immer noch an das Märchen vom großen Geld durch Windkraft glauben:
Gewerbesteuereinnahmen wird eine Gemeinde durch die Errichtung eines Windparks nicht generieren.
Das ist in Mecklenburg nicht anders als in Schleswig-Holstein.

Ein Zitat aus unten stehendem Zeitungsartikel:

„Fakt jedoch ist, dass die meisten Gemeinden, die Windkraftanlagen auf ihren Gebieten zu stehen haben, oft sehr lange keine nennenswerten Gewerbesteuern dafür einstreichen. Selbst der Bundesverband Windenergie hat in seinem Gutachten „A bis Z – Fakten zur Windenergie“ (zu finden im Internet unter www.wind-energie.de) klar ausgeführt: „Nach der vollständigen Abschreibung des Windparks (im Schnitt nach circa 16 Jahren) steigt das Gewerbesteueraufkommen noch einmal deutlich an.“ Bis dahin also profitieren Gemeinden von Windanlagen eher wenig.
Auch Luttuschka gibt zu, dass viele Jahre kein Geld in Richtung der Gemeinde geflossen ist. Eine Maschine zu errichten, kostet viel Geld – um die 1 bis 1,5 Millionen. Und wie das bei großen Investitionen ist, Investitionen sind für Geschäftsleute steuerlich absetzbar.“
Anmerkung: Dazu kommt der neue Trend, dass die Windparks, nachdem sie vollständig abgeschrieben sind, an Holdings ins Ausland verkauft werden. Das führt dann dazu, dass auch nach 16 Jahren weiterhin keine nennenswerten Steuereinnahmen an die Gemeinden fließen. Die Belastung durch die Windkraft vor Ort jedoch bleibt.

http://t.ln-online.de/Lokales/Nordwestmecklenburg/In-Testorf-Steinfort-weht-ein-rauer-Wind