Während im Landtag die Debatte darüber lief, ob es rechtskonform war, dass SPD-Minister auf Kosten des Steuerzahlers mit Briefen an bestimmte Berufsgruppen Einfluss auf die Landtagswahl genommen haben, beschäftigte sich der einzige parteilose Direktkandidat im größten Wahlkreis Schleswig-Holsteins damit, erste Werbebanner in den Vorgärten einiger Bürger zu installieren. Ich bin sehr froh darüber, dass in unserem Wahlkreis der Fokus darauf gelegt wird, ob nun die SPD-Kandidatin oder Daniel Günther (CDU) das Direktmandat holen und freue mich, wenn sich weitere Bürger melden und mir ihren Gartenzaun oder ihre Rasenfläche für einen Banner zur Verfügung stellen. Hierfür stehen verschiedene Motive zur Auswahl.

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10-Punkte-Wahlprogramm Frank Dreves unter anderem zur Windkraft, Umwelt und Landschaft
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Besucheransturm: Die Türen im CARLS mussten früh geschlossen werden


29.03.2017

Verbaler Schlagabtausch vor der Wahl

Acht Direktkandidaten des Wahlkreises Eckernförde stellten sich über drei Stunden dem Publikum im Carls. 280 Zuschauer nahmen am Mittwoch an der Podiumskiskussion der Eckernförder Zeitung teil.

 

Auf Einladung der Eckernförder Zeitung nahmen acht Kandidaten an einer Podiumsdiskussion im Carls teil und lieferten sich einen verbalen Wettsstreit um Stimmen. EZ-Redaktionsleiter Gernot Kühl, der gemeinsam mit Redakteur Achim Messerschmidt die Diskussion moderierte, begrüßte Serpil Midyatli (SPD), Daniel Günther (CDU), Wolfgang Kubicki (FDP), Joschka Knuth (Bündnis 90/Die Grünen), Jette Waldinger-Thiering (SSW), Wolfgang Dudda (Piratenpartei), Frank Dreves (Einzelbewerber) und Andreé Beckers (AfD). Christian Klaus von der Linken hatte abgesagt.

Das Interesse des Publikums war groß – nachdem der 280. Gast das Carls betreten hatte, wurden die Türen geschlossen. Über drei Stunden bezogen die Politiker in einem teilweise recht heftigen Schlagabtausch Stellung, nahmen die Zuhörer aktiv in der Fragestunden teil. Es waren vor allem die emotionsbeladenen Themen Geburtshilfe an der Imland Klinik Eckernförde und die Windkraft, zu denen die Zuschauer Aussagen erwarteten …

…Auf der Agenda des Einzelbewerbers Frank Dreves steht der Kampf gegen die Ausweitung der Windkraftanlagen im Land. Es sei „ökonomischer und ökologischer Unsinn“, so der 43-Jährige. Laut Regionalplanung seien 150 Windräder rund um die Eckernförder Bucht geplant, eine Bedrohung für den Tourismus. 300 Millionen Euro müsse der Steuerzahler für den Wegwerfstrom zahlen, da Speicherkapazitäten und Stromtrassen fehlten. Er kritisierte den in Schleswig-Holstein geltenden Mindestabstand zu Windkraftanlagen von 800 Meter im Innenbereich und 400 Metern im Außenbereich. Denn in anderen Bundesländern gelte das Zehnfache der Anlagenhöhe für den Abstand. „Die Gesundheit des Menschen ist nicht verhandelbar. Deshalb fordere ich das Zehnfache an Abstand, egal ob im Innen- oder Außenbereich“, so Dreves, der vom Publikum sehr viel Applaus erhielt…

Mehr beim SHZ:

http://www.shz.de/lokales/eckernfoerder-zeitung/verbaler-schlagabtausch-vor-der-wahl-id16479106.html