Drei Tage vor der Landtagswahl haben die beiden Volksinitiativen „Für größere Abstände zwischen Windkraftanlagen und Wohnhäusern (VI Abstand)“ und „Für die Durchsetzung des Bürgerwillens bei der Regionalplanung Wind (VI Mitbestimmung)“ annähernd jeweils 14.000 Unterschriften gesammelt.

Die Vorsitzende des Vereins Gegenwind SH, des einen Initiators beider Volksinitiativen, Dr. Susanne Kirchhof dazu: “Mittlerweile wissen alle Parteien, dass die Regionalplanung zum Windkraftausbau die Wahl beeinflussen wird. Wenn auch die Regierungsparteien dieses Thema am liebsten totschweigen würden, haben alle Oppositionsparteien des jetzigen Landtags die Forderungen der Volksinitiativen zumindest teilweise bereits in ihr Wahlprogramm übernommen.“

Bei dem zu erwartenden denkbar knappen Kopf an Kopf Rennen zwischen Torsten Albig und seinem Herausforderer Daniel Günther sind 14.000 gesammelte Unterschriften eine nicht zu ignorierende Summe, entspricht diese Zahl doch in etwa einem Prozent der Wählerstimmen.

Die Forderungen der beiden Volksinitiativen sind ein klarer Auftrag an den künftigen Landtag, es ist der Gestaltungswille der Politik gefordert.