Wenn Politiker das Wort „Wende“ in den Mund nehmen, sollte das Volk hellhörig werden. Denn was in der Wirtschaft die sogenannte Disruption ist, bei der ein bestehender Markt kurzerhand zerschlagen wird, um Neuem Platz zu machen, ist in der Politik das plötzliche Herumreißen des Ruders. Bestes Beispiel: Der 2011 von Kanzlerin Angela Merkel im Alleingang beschlossene Ausstieg aus der Atomkraft.
Ein Fass ohne Boden. So kann bei der planwirtschaftlich verordneten Energiewende längst nicht mehr von einer staatlichen „Anschubfinanzierung“ die Rede sein. Dass sich die garantierte Einspeisevergütung für regenerative Energien, die Windkraftanlagen-Betreiber, Besitzer von Solardächern und die Erzeuger von Strom aus Biogasanlagen kassieren, auf jährlich mehr als 25 Milliarden Euro summiert, ist nur die halbe Wahrheit. Nach Berechnungen des Präsidenten des Deutschen Verkehrsforums, Ulrich Nußbaum, werden sich die Belastungen der Stromkunden bis 2030 auf eine Dreiviertelbillion Euro summieren. Stephan Richter – Quelle: https://www.svz.de/18167626
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