Eigentlich müssen die Fundamente beim Rückbau von Windanlagen vollständig entfernt werden. Doch das Landesamt Schleswig-Holstein hat eine andere Gesetzes-Auffassung. Panorama 3 – 23.01.2018 21:15 Uhr 
Worüber keiner der grünen Windkraft-Claqueure gerne spricht: Windkraftanlagen versiegeln den Boden und die Fundamente bleiben nach Rückbau einfach drin. Dabei meint die Genehmigungsbehörde sich schlicht auf ihre eigene Meinung zur Wiederherstellung der Bodeneigenschaften berufen zu können. Panorama 3 deckt auf. Beitrag in der Mediathek 

Große Flächen versiegelt

Reiner Böttcher, ehemaliger Mitarbeiter des Umweltministeriums in Kiel © NDR Fotograf: Screenshot

Reiner Böttcher, ehemaliger Mitarbeiter des Umweltministeriums in Kiel, beklagt die Versiegelung des Bodens © NDR Fotograf: Screenshot

Kuno Veit hat sich Verstärkung mitgebracht: Reiner Böttcher, ehemaliger Mitarbeiter des Umweltministeriums in Kiel. Sein Zuständigkeitsbereich war Nachhaltigkeit. Er weiß, was es bedeutet, wenn die Fundamente nicht vollständig aus dem Boden entfernt werden. „Wenn ich nur einen Meter vom Fundament abtrage, bleibt ja die Fläche versiegelt“, sagt Böttcher. „Wir reden hier im Moment von drei Millionen Quadratmetern in Schleswig-Holstein, die wir durch Fundamente der Windkraftanlagen versiegelt haben! Da bleibt eigentlich nur das Fundament zu entfernen.“ Warum hier Kompromisse gemacht werden, kann Böttcher sich nicht erklären.