Es ist Wahlkampf, die 2.

Die heiße Phase geht los! Wahl-O-Mat und politische Bildung

 

Ich melde mich zurück, es ist immer noch Wahlkampf und das Spiel verspricht spannend zu werden. Viele sind verwirrt, wen man/frau oder jugendliches Wesen wählen soll, da gibt es die schnelle Onlinelösung des offiziellen Wahl-O-Maten der Bundeszentrale für politische Bildung, funktioniert bestimmt auch schnell auf dem Smartphone. Dort gehen wir von einer seriösen Information aus und spielen das Spielchen durch. Liebe Leserinnen und Leser, macht Euch das Vergnügen und probiert es aus. https://www.wahl-o-mat.de/ Ich verweise hier besonders auf die Frage Nr. 26: Der Mindestabstand von Windkraftanlagen zu Wohngebäuden soll vergrößert werden. Ihr werdet ankreuzen „Stimme zu“ und da seid Ihr nicht allein, die SPD Schleswig-Holstein ist da ganz bei Euch. Was, werdet Ihr jetzt fragen, die haben doch im Wahlprüfstein genau das Gegenteil gesagt Ich erinnere:

 Grundsätzlich wären größere Abstände wünschenswert. Da aber Siedlungsbereiche und die Siedlungsabstände mit insgesamt rund 80 Prozent der Landesfläche den größten Anteil der nicht für Windkraftanlagen nutzbaren Flächen darstellen, würde eine weitere Erhöhung der Abstände die notwendige Nutzung der Windkraft in Schleswig-Holstein verhindern. (mehr …)

Leserbrief „Der Windkraft-Deckel soll weg“

Husumer Nachrichten vom 7.4.2017 Nur noch Wind im Kopf? (Wurde leider nicht veröffentlicht)

Es gibt in der Welt des T. Albig also „gute Krankheiten“ und es gibt „schlechte Krankheiten“. Gesundheitliche Probleme durch Windenergie müssen die Bürger nach Albigs Willen eben hinnehmen; aus dem Betrieb von Kernkraftwerken resultierende Krankheiten (die von Politikern ja auch lange verleugnet wurden) sind hingegen Teufelswerk. Die Ursachen von Krankheit sind mir persönlich jedoch so egal, als ob man „abwägt“

ob Erstechen oder Erschießen der geeignetere Weg ist, mit der Gesundheit von Bürgern umzugehen. So eine Abwägung ist zynisch und gehört zu einer menschenverachtenden, längst überwunden geglaubten, „politischen“ Denkweise.

Wie es zudem einer Branche, die weder Primärenergiekosten hat und diese daher nicht zu versteuern hat, angeblich nicht gelingen will, anderen Stromproduzenten gegenüber wirtschaftlich konkurrenzfähig zu sein, weiß wohl nur H. Albers allein. Man hat sich beim BWE wohl zu sehr an die Lizenz zum Gelddrucken gewöhnt und erwartet daher wohl auch, dass alle Folgekosten zum Geschäftsbetrieb der Windmüller von der Gesellschaft getragen werden (Leitungen, demnächst auch Speicher).  (mehr …)

Frank Dreves beginnt den Wahlkampf als Direktkandidat im Wahlkreis 8

Während im Landtag die Debatte darüber lief, ob es rechtskonform war, dass SPD-Minister auf Kosten des Steuerzahlers mit Briefen an bestimmte Berufsgruppen Einfluss auf die Landtagswahl genommen haben, beschäftigte sich der einzige parteilose Direktkandidat im größten Wahlkreis Schleswig-Holsteins damit, erste Werbebanner in den Vorgärten einiger Bürger zu installieren. Ich bin sehr froh darüber, dass in unserem Wahlkreis der Fokus darauf gelegt wird, ob nun die SPD-Kandidatin oder Daniel Günther (CDU) das Direktmandat holen und freue mich, wenn sich weitere Bürger melden und mir ihren Gartenzaun oder ihre Rasenfläche für einen Banner zur Verfügung stellen. Hierfür stehen verschiedene Motive zur Auswahl.

Homepage Frank Dreves Wahlkreis 8

10-Punkte-Wahlprogramm Frank Dreves unter anderem zur Windkraft, Umwelt und Landschaft
Frank Dreves bei Facebook

Besucheransturm: Die Türen im CARLS mussten früh geschlossen werden


29.03.2017

Verbaler Schlagabtausch vor der Wahl

Acht Direktkandidaten des Wahlkreises Eckernförde stellten sich über drei Stunden dem Publikum im Carls. 280 Zuschauer nahmen am Mittwoch an der Podiumskiskussion der Eckernförder Zeitung teil.

 

Auf Einladung der Eckernförder Zeitung nahmen acht Kandidaten an einer Podiumsdiskussion im Carls teil und lieferten sich einen verbalen Wettsstreit um Stimmen. EZ-Redaktionsleiter Gernot Kühl, der gemeinsam mit Redakteur Achim Messerschmidt die Diskussion moderierte, begrüßte Serpil Midyatli (SPD), Daniel Günther (CDU), Wolfgang Kubicki (FDP), Joschka Knuth (Bündnis 90/Die Grünen), Jette Waldinger-Thiering (SSW), Wolfgang Dudda (Piratenpartei), Frank Dreves (Einzelbewerber) und Andreé Beckers (AfD). Christian Klaus von der Linken hatte abgesagt.

Das Interesse des Publikums war groß – nachdem der 280. Gast das Carls betreten hatte, wurden die Türen geschlossen. Über drei Stunden bezogen die Politiker in einem teilweise recht heftigen Schlagabtausch Stellung, nahmen die Zuhörer aktiv in der Fragestunden teil. Es waren vor allem die emotionsbeladenen Themen Geburtshilfe an der Imland Klinik Eckernförde und die Windkraft, zu denen die Zuschauer Aussagen erwarteten …

…Auf der Agenda des Einzelbewerbers Frank Dreves steht der Kampf gegen die Ausweitung der Windkraftanlagen im Land. Es sei „ökonomischer und ökologischer Unsinn“, so der 43-Jährige. Laut Regionalplanung seien 150 Windräder rund um die Eckernförder Bucht geplant, eine Bedrohung für den Tourismus. 300 Millionen Euro müsse der Steuerzahler für den Wegwerfstrom zahlen, da Speicherkapazitäten und Stromtrassen fehlten. Er kritisierte den in Schleswig-Holstein geltenden Mindestabstand zu Windkraftanlagen von 800 Meter im Innenbereich und 400 Metern im Außenbereich. Denn in anderen Bundesländern gelte das Zehnfache der Anlagenhöhe für den Abstand. „Die Gesundheit des Menschen ist nicht verhandelbar. Deshalb fordere ich das Zehnfache an Abstand, egal ob im Innen- oder Außenbereich“, so Dreves, der vom Publikum sehr viel Applaus erhielt…

Mehr beim SHZ:

http://www.shz.de/lokales/eckernfoerder-zeitung/verbaler-schlagabtausch-vor-der-wahl-id16479106.html

Aufruf zur Teilnahme an den Regionalkonferenzen

 

Windkraftausbau in der neuen Regionalplanung in Dithmarschen und NF

Jeder Bürger kann sich informieren:

Am Freitag den 31.03.2017 in 25704 Meldorf, Dithmarschenhalle, Rosenstr. 6,
Am Freitag den 24.03.2017 im NCC ; Am Messeplatz 12 – 18, 25813 Husum 
Einlass ist jeweils 17:00 Uhr – Beginn 18:00Uhr

Anmeldeschluss ist 3 Tage vor der Veranstaltung und ohne Anmeldung erfolgt kein Einlass!
Die Anmeldemöglichkeit befindet sich im Internet unter:
https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/I/_startseite/Artikel/170201_Veranst_Windenergie.html

Jeder Bürger kann sich bis zum 30.06.2017 beteiligen. Planungen unten Karten vom 06.12.2016 unter:
https://bolapla-sh.de/

Hier sind die Vorrangflächen für Windkraftanlagen zu finden und hier kann jeder Bürger dazu Stellung nehmen.

 

In Testorf-Steinfort (MV) weht ein rauer Wind

In Testorf-Steinfort (MV) weht ein rauer Wind

Geldversprechen locken nicht

Nur Belastung für die Gemeinden

Auch wenn Gemeindevertretungen immer noch an das Märchen vom großen Geld durch Windkraft glauben:
Gewerbesteuereinnahmen wird eine Gemeinde durch die Errichtung eines Windparks nicht generieren.
Das ist in Mecklenburg nicht anders als in Schleswig-Holstein.

Ein Zitat aus unten stehendem Zeitungsartikel:

„Fakt jedoch ist, dass die meisten Gemeinden, die Windkraftanlagen auf ihren Gebieten zu stehen haben, oft sehr lange keine nennenswerten Gewerbesteuern dafür einstreichen. Selbst der Bundesverband Windenergie hat in seinem Gutachten „A bis Z – Fakten zur Windenergie“ (zu finden im Internet unter www.wind-energie.de) klar ausgeführt: „Nach der vollständigen Abschreibung des Windparks (im Schnitt nach circa 16 Jahren) steigt das Gewerbesteueraufkommen noch einmal deutlich an.“ Bis dahin also profitieren Gemeinden von Windanlagen eher wenig.
Auch Luttuschka gibt zu, dass viele Jahre kein Geld in Richtung der Gemeinde geflossen ist. Eine Maschine zu errichten, kostet viel Geld – um die 1 bis 1,5 Millionen. Und wie das bei großen Investitionen ist, Investitionen sind für Geschäftsleute steuerlich absetzbar.“
Anmerkung: Dazu kommt der neue Trend, dass die Windparks, nachdem sie vollständig abgeschrieben sind, an Holdings ins Ausland verkauft werden. Das führt dann dazu, dass auch nach 16 Jahren weiterhin keine nennenswerten Steuereinnahmen an die Gemeinden fließen. Die Belastung durch die Windkraft vor Ort jedoch bleibt.

http://t.ln-online.de/Lokales/Nordwestmecklenburg/In-Testorf-Steinfort-weht-ein-rauer-Wind

Klage ist des Kaufmanns Gruß

Klage ist des Kaufmanns Gruß

Leserbrief zu: „Unternehmen klagen: Politik lässt uns im Stich“ Husumer Nachrichten 15.3.2017

Klage ist des Kaufmanns Gruß

Die Unternehmer klagen, dass die Politik sie im Stich lasse – erstaunlich, da ausgerechnet in Schleswig Holstein die Einwohner den ausufernden Begehrlichkeiten der Windbranche von die Politik der Wirtschaft ausgeliefert und geopfert werden, selbst wenn dazu Gerichtsurteile ignoriert und uminterpretiert werden müssen. Da weder Konzepte zur Nutzung großer Mengen fluktuierenden Windstroms, noch Leitungen zum Abtransport des Problems und schon gar nicht Speichertechniken in den erforderlichen Dimensionen verfügbar sind, kann man selbst vom irrational-windverliebten Ministerpräsidenten wohl nicht mehr verlangen – außer vielleicht noch einer Abgabe auf nicht angeschaffte und nicht betriebene Elektrogeräte – nach dem Muster der absurden „GEZ-Schutzgeldforderungen“. (mehr …)