Zerstört die Küstenkoalition von SPD, Grünen und SSW durch den Windkraftausbau Kulturlandschaften, Lebensraum und Heimat?

Zerstört die Küstenkoalition von SPD, Grünen und SSW durch den Windkraftausbau Kulturlandschaften, Lebensraum und Heimat?

Die Anzeige der Bürgerinitiative Netzwerk Dithmarschen in der DLZ am 06.05.2017 zeigt Beispielhaft was die Energiewende, im speziellen die Windindustrie mit unseren Landschaften, der Natur und den Menschen macht.

Nach unserer Gründung und der Aufnahme der vielen klaren Meinungen und bitteren Wahrheiten, der vielen Menschen, die sich große Sorgen um ihren Lebensraum, ihre Heimat und ihre umliegende Natur machten und noch immer machen, begannen wir mit unserer Arbeit. Eines war schon von Anbeginn für alle ganz klar: Die Menschen mussten über Vorgänge, zu den Windkraftangelegenheiten in ihren Gemeinden informiert werden, denn die Infos dazu wurden und werden auf kommunaler Ebene zahlreich, sehr gerne unter dem „Deckmäntelchen der Verschwiegenheit“ behandelt. Zu diesem Zeitpunkt dachte ein Großteil unserer Mitglieder noch: Die Windmüller und die Windkraftplaner seien Schuld an der ganzen Misere. Diesen Eindruck konnte man als Bürger/in auch gewinnen, denn eine Gemeinde nach der anderen wurde von potentiellen Windmüllern und Windkraftplanern förmlich überrannt, es geht um viel Geld und die Gier war grenzenlos.

….

Hier der ganze Text:

Hier die in der DLZ veröffentlichte Version:

DLZ Bürgerinitiativen Netzwerk Dithmaschen

Windkraftsymposium 2017 für Schleswig-Holstein in Kiel

Windkraftsymposium 2017 für Schleswig-Holstein in Kiel

Im Kieler Wissenschaftszentum kamen am 22. April rund 120 Menschen aus verschiedenen Landstrichen in Schleswig-Holstein zusammen, um der Veranstaltung des Vereins „Für Mensch und Natur-Gegenwind Schleswig-Holstein e.V.“ beizuwohnen. Sie wurden nicht enttäuscht. Dipl.Ing Rupert Rompel, Diplom Geograph Holger Dietrich und Dr. Susanne Kirchhof trugen mit sehr informativen und schlüssigen Vorträgen zu einem sehr kurzweiligen Samstagnachmittag bei.

Rupert Rompel nahm sich als erster Referent das Zahlenwerk vor, auf dem die energiepolitische Zielsetzung der Landesregierung basiert. Energiewende- und Umweltmister Habecks Äußerung, dass bald eine 7 Meter hohe Spundwand um unser Bundesland errichtet werden müsste, wenn wir den Klimawandel nicht durch neue Windräder stoppen würden, war eine Steilvorlage für ihn. Genüsslich zerpflückte er die Daten des Chefs des MELUR und wies nach, dass der Anteil Deutschlands am weltweiten CO2 Ausstoß nur sehr gering ist, der Schleswig-Holsteins gar nur im Promille-Bereich liegt. Genauso wies er nach, dass die bisherige Stromproduktion der Schleswig-Holsteinischen Atomkraftwerke nicht 40 Terawattstunden (TWh) betrugen, so dass das von der Landesregierung vorgegebene Ziel zur Stromerzeugung durch Windkraft viel zu hoch ist. Die anhand der Zahlen im Vortrag gewonnene Erkenntnis, dass der CO2 Ausstoß Deutschlands sich trotz des Zubaus von Windrädern nicht verringert hat, rundete den guten Vortrag, in dem es viele weitere Aspekte gab, ab.

Holger Dietrich präsentierte in seinem Vortrag ein interessantes Zahlenwerk, das sich nahtlos in Rompels Vortrag einfügte. Einige Fakten seien hier herausgegriffen: Eine Erhöhung der Produktion durch WKA auf See um 1,5 Gigawatt Leistung würde den Flächenbedarf von WKA  an Land auf 1,3 Prozent verringern. Eine sinnvollere Anordnung der Windräder auf den Eignungsflächen, bei der die wetterphysikalischen Vorgaben und nicht die Interessen der Grundeigentümer berücksichtigt würden, trüge zu einer effizienteren Nutzung der Areale und somit ebenfalls zu weniger Flächenbedarf bei. Eine so gut wie immer vernachlässigte Erkenntnis ist die ständige Vergrößerung der Rotorflächen durch immer größere Windkraftanlagen. Mit bis zu 150 Metern Durchmesser stellen sie ein Vielfaches der Generation der ersten Windräder dar und somit auch ein entsprechend höheres Tötungsrisiko für streng geschützte Großvögel und Fledermäuse.

Susanne Kirchhof rief uns die vielen Zitate aus der Landespolitik, allen voran die Ministerpräsident Albigs, ins Gedächtnis. Alle Fakten und Warnungen wurden bisher in den Wind geschlagen. Das liegt nach Ansicht Kirchhofs an einem grundsätzlichen Trend in Deutschland, dass Neuerungen immer zu Beginn „hochgejubelt“ würden und Warnungen vor Risiken nicht beachtet werden. Erst wenn nach längerer Zeit sich Risiken offenbaren, wird ernsthaft nachgeforscht. Als Beispiele unter vielen führte sie Atomenergie und Asbest an. Auch hier seien nur einige weitere Aspekte ihres Vortrag herausgegriffen: Unter dem Oberbegriff „Diskrepanzen“ beklagte sie, dass u.a. das Tötungsrisiko geschützter Vogelarten, dass Schleswig-Holstein ein Korridor für Zugvögel ist und der Schutz unserer Landschaft für die Verantwortlichen im Kieler Landeshaus nicht signifikant sind. In einer Grafik stellte sie dar, wie in einem Zyklus von politischen Vorgaben und staatlicher Förderung Politik und Unternehmertum immer erfolgreicher werden, während der Stellenwert der betroffenen Gemeinden durch Wertverlust, Gesundheitsrisiken, Abwanderung etc. immer weiter sinkt.

Vertreter der Im Landtag vertretenen Parteien folgten den Vorträgen. Patrick Breyer (Piraten), Kirsten Eickhoff-Weber (SPD), Oliver Kumbartzky (FDP), Heiner Rickers (CDU), und Bernd Voß (Bündnis 90/Die Grünen), *), stellten sich den Fragen und Kritiken aus dem Publikum. Naturgemäß hatten die Abgeordnete der SPD und der Abgeordnete der Grünen einen schweren Stand. Sie mussten teilweise unsachliche und personenbezogene Zwischenrufe aus dem Publikum ertragen, ehe Moderator Heiko Stark eingriff, um dieses zu unterbinden. Es entwickelte sich eine muntere Diskussion, in der die allseits bekannten konträren Positionen zur Sprache kamen, die auch in den abschließenden Erklärungen der Politiker verdeutlicht wurden.  Auch den Vertretern der Oppositionsparteien wurde sehr schnell klar, dass die Veranstaltung kein „Heimspiel“ für sie ist.

Susanne Kirchhof beklagte in ihrem Schlusswort, dass alle Vorschläge zum Umdenken und Verbessern der Energiepolitik von der Landespolitik ignoriert werden und somit ungehört in den Fluren des Kieler Landeshauses verhallen. Mit dem Dank an alle Beteiligten für ihr Kommen, die Mitgestaltung und das Interesse beendete sie eine sehr informative Veranstaltung.

Vortrag Dipl. Ing. Rupert Rompel

Daten und Fakten werden hier klar dargestellt. Diese belegen jedoch auch, das man sich von Seiten der Landesregierung nicht wirklich an Fakten hält und sich sein Ausbauziel ideologisch zusammenschustert.

Vortrag abrufen
Vortrag Holger Diedrich Diplom-Geograph, Dipl.-Ing. (FH)

Wie gestalten sich die Windkraftpläne der Landesregierung mit ihren immer wieder betonten 2% der Landesfläche.

In diversen realen Fakten wird die Belastung für Schleswig-Holstein dargestellt. So werden zukünftig fast 70% der Fläche von SH weniger als 5km von WKA entfernt sein!

Vortrag abrufen
Vortrag Dr. Susanne Kirchhof

Der CO2-Ausstoss in Deutschland sinkt nicht – Die Landesregierung um SPD – Grüne – SSW betreibt keine Klimapolitik, sondern alleinig Klientelpolitik.

Vortrag abrufen
Eine Bilanz in Natur und Landschaft nach rund 25 Jahren E-Wende

Eine Bilanz in Natur und Landschaft nach rund 25 Jahren E-Wende

 

Grüne Landschaftsfresser

Auf breiter Fläche zerstört die Energiewende Kulturlandschaften und Wälder. Im Namen des Klimas werden seltene Vögel geopfert und Idyllen in Industrieparks verwandelt. Umweltpolitiker applaudieren zusammen mit der Lobby der erneuerbaren Energien…

…Der Startschuss für den Sinkflug des Rotmilans fiel am 1. Januar 1991 und wurde vom CDU­-Umweltminister Klaus Töpfer abgegeben. Damals trat das Energieeinspeisungsgesetz in Kraft, Vorläufer des späteren Erneuer­bare­Energien­Gesetzes (EEG). Wer in Windkraft­ oder Biogasanlagen inves­tierte, bekam für den Strom eine staat­liche Abnahmegarantie für 20 Jahre zu hochsubventionierten Preisen. Erst langsam, dann unübersehbar und immer rasanter begann damit die größte Landschaftsveränderung seit dem Zwei­ten Weltkrieg…

… Paradoxerweise waren die Grünen die treibende Kraft hinter dieser Entwick­lung. Eine Partei, die in den 80er­Jah­ren angetreten war, um die Natur zu retten, wandelte sich zum Sach­walter großflächiger Naturzerstörung. Ohne den Druck der Grünen und der ihnen verbundenen Umweltverbände hätten weder Kohl noch Schröder oder Merkel den Ausbau von Windkraft, Bioenergie und Solarstromerzeugung so forciert, wie sie es getan haben….

mehr bei Tichys Einblick:

https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/gruene-landschaftsfresser/

 

Zu dieser traurigen Bilanz in Natur und Landschaft nach rund 25 Jahren E-Wende und Grüner Politik in mittlerweile allen Parteien, die Positionen zur Landtagswahl am 7. Mai und was man von unserer derzeitigen Volksvertretern erwarten darf oder leider wohl eher muss.

http://gegenwind-sh.de/2017/04/18/windkraft-wahl-o-mat-die-12-wichtigsten-positionen-auf-einen-blick/

http://gegenwind-sh.de/2017/04/05/fragenkatalog-an-die-im-kieler-landtag-vertretenen-parteien/

Es ist Wahlkampf, die 2.

Die heiße Phase geht los! Wahl-O-Mat und politische Bildung

 

Ich melde mich zurück, es ist immer noch Wahlkampf und das Spiel verspricht spannend zu werden. Viele sind verwirrt, wen man/frau oder jugendliches Wesen wählen soll, da gibt es die schnelle Onlinelösung des offiziellen Wahl-O-Maten der Bundeszentrale für politische Bildung, funktioniert bestimmt auch schnell auf dem Smartphone. Dort gehen wir von einer seriösen Information aus und spielen das Spielchen durch. Liebe Leserinnen und Leser, macht Euch das Vergnügen und probiert es aus. https://www.wahl-o-mat.de/ Ich verweise hier besonders auf die Frage Nr. 26: Der Mindestabstand von Windkraftanlagen zu Wohngebäuden soll vergrößert werden. Ihr werdet ankreuzen „Stimme zu“ und da seid Ihr nicht allein, die SPD Schleswig-Holstein ist da ganz bei Euch. Was, werdet Ihr jetzt fragen, die haben doch im Wahlprüfstein genau das Gegenteil gesagt Ich erinnere:

 Grundsätzlich wären größere Abstände wünschenswert. Da aber Siedlungsbereiche und die Siedlungsabstände mit insgesamt rund 80 Prozent der Landesfläche den größten Anteil der nicht für Windkraftanlagen nutzbaren Flächen darstellen, würde eine weitere Erhöhung der Abstände die notwendige Nutzung der Windkraft in Schleswig-Holstein verhindern. (mehr …)

Leserbrief „Der Windkraft-Deckel soll weg“

Husumer Nachrichten vom 7.4.2017 Nur noch Wind im Kopf? (Wurde leider nicht veröffentlicht)

Es gibt in der Welt des T. Albig also „gute Krankheiten“ und es gibt „schlechte Krankheiten“. Gesundheitliche Probleme durch Windenergie müssen die Bürger nach Albigs Willen eben hinnehmen; aus dem Betrieb von Kernkraftwerken resultierende Krankheiten (die von Politikern ja auch lange verleugnet wurden) sind hingegen Teufelswerk. Die Ursachen von Krankheit sind mir persönlich jedoch so egal, als ob man „abwägt“

ob Erstechen oder Erschießen der geeignetere Weg ist, mit der Gesundheit von Bürgern umzugehen. So eine Abwägung ist zynisch und gehört zu einer menschenverachtenden, längst überwunden geglaubten, „politischen“ Denkweise.

Wie es zudem einer Branche, die weder Primärenergiekosten hat und diese daher nicht zu versteuern hat, angeblich nicht gelingen will, anderen Stromproduzenten gegenüber wirtschaftlich konkurrenzfähig zu sein, weiß wohl nur H. Albers allein. Man hat sich beim BWE wohl zu sehr an die Lizenz zum Gelddrucken gewöhnt und erwartet daher wohl auch, dass alle Folgekosten zum Geschäftsbetrieb der Windmüller von der Gesellschaft getragen werden (Leitungen, demnächst auch Speicher).  (mehr …)

Windkraft Spezial von Frank Dreves

Windkraft Spezial

 

 

Warum die Alternativen keine Alternativen sind

Spätestens mit der Ratifizierung des Kyoto-Protokolls im Jahr 2011 durch die EU startete hierzulande ein Prozess, der der Energiegewinnung aus kohlenstoffhaltigen Energieträgern wie Kohle, Gas und Öl den entschiedenen Kampf ansagte. Egal, ob Stromerzeugung, Automobil oder Heizung: alles sollte auf den Prüfstand und sich der Forderung nach einer dramatischen Reduzierung des bei der Verbrennung fossiler Kraftstoffe anfallenden Kohlendioxids (CO2) unterwerfen. Als Ziel wurde ausgegeben, den weiteren Temperaturanstieg der Erdatmosphäre auf 20 C zu begrenzen. Fast wie gerufen kam in diese ideologisch aufgeladene Diskussion auch noch der Reaktorunfall des Atomkraftwerks in Fukujima, den die deutsche Bundesregierung mit einem Moratorium und schließlich dem Ausstieg aus der Stromerzeugung mit Kernkraft bis spätestens 2022 beantwortete…

…..

Mehr: