Jahreshauptversammlung der Bundesinitiative Vernunftkraft in Grabow

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Presseinformation Gegenwind Schleswig-Holstein e.V.                    27.08.2016

Windkraft-Widerstand wird politischer
Anhänger vernünftiger Energiepolitik trafen sich in Mecklenburg

Am 27. und 28. August 2016 trafen Vertreter von 610 Bürgerinitiativen
aus ganz Deutschland im mecklenburgischen Grabow als Mitglieder der
„Bundesinitiative VERNUNFTKRAFT“ (www.vernunftkraft.de) zusammen.
Angesichts eines fragwürdigen Ausbaus der Windkraft im ganzen Land,
was eine erhebliche Belastung von Natur, Landschaft und Lebensqualität
nach sich zieht, berieten die Tagungsteilnehmer Wege zu einer
vernünftigeren Energiepolitik. Mit dabei auch Frau Dr. Susanne Kirchhof
als Vorsitzende „Gegenwind Schleswig-Holstein“ und einige Vertreter von
Bürgerinitiativen unseres Landes.
Mit der „Energiewende“ sollte eigentlich die Energieversorgung Deutschlands auf
alle „erneuerbaren“ Quellen neu ausgerichtet werden, aber dabei hat sich die
Windkraft als besonders belastende Aktivität herausgestellt – und zwar
technologisch und ökonomisch.

Der 2. Vorsitzende und Technologiesprecher von VERNUNFKRAFT,
Herr Dr.-Ing. Detlef Ahlborn, fasste das kurz und knapp wie folgt
zusammen:

„Erwiesenermaßen bewirkt der Zubau an Windkraft- und Solarkapazitäten
einen Anstieg der Leistungsschwankungen und Leistungsspitzen. Die von
der Windkraftlobby verbreitete These von der Glättung durch Ausbau in
der Fläche ist durch eindeutige Fakten und durch klare Mathematik
widerlegt. Als Folge der volatilen Stromerzeugung wurden im Jahr 2015
nicht weniger als 4.700 GWh Überschussstrom gegen eine
Entsorgungsgebühr von 45 Mio. € im Ausland verklappt. Im letzten Jahr
wurde mehr als 200 Mio € für abgeregelten Strom bezahlt, Strom, der
hätte produziert werden können (!) Die Netzbetreiber haben nicht weniger
als 1 Mrd. € aufgewendet, um das Stromnetz vor dem Blackout zu
bewahren und unsere elektrischen Nachbarn bauen für 200 Mio € an den
Grenzen auf unsere Kosten Stromsperren ein, um die eigenen Stromnetze
Dr. Susanne Kirchhof – Vorsitzende – Stinkbüdelsbarg 1 – 24363 Holtsee
Für Mensch und Natur – Gegenwind Schleswig-Holstein e. V.
www.gegenwind-sh.de – kirchhof@gegenwind-sh.de
Mitglied in der Bundesinitiative Vernunftkraft e.V.
www.vernunftkraft.de zu schützen. Dieses Stromerzeugungssystem subventionieren wir jährlich
mit 24 Mrd. € – für Strom, der dann 1,5 Mrd. € an den Strombörsen wert
ist. Jede neue Anlage verschärft die Situation und produziert Energiemüll.
Wir setzen uns daher dafür ein, dass diese Fehlentwicklungen verhindert werden
und fordern einen Stopp des subventionierten und überbordenden
Windkraftausbaus. Dazu werden wir uns auf politischem Wege genau wie unsere
Kollegen in Mecklenburg mit weiteren Initiativen zu Wort melden und dabei die
Landtagswahlen in Schleswig-Holstein im Mai 2017 fest im Blick haben.
Politik muss vernünftig bleiben – frei nach Erich Kästner:
„An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun,
sondern auch die, die ihn nicht verhindern“

Für Mensch und Natur Gegenwind Schleswig-Holstein e.V


Dr. Susanne Kirchhof, www.Gegenwind-SH.de

Die CO2 Wahrheit

Die CO2 Wahrheit

Das wichtigste Argument hat ausgedient. Der rasanten Ausbaus von erneuerbaren Energie-Industrieanlagen – insbesondere von Windkraftanlagen – im  ländlichen Raum vermindert derzeit den CO2-Ausstoß in die Atmosphäre nicht und ist deshalb nicht mit dem Klimaschutz zu rechtfertigen.

Mit jedem Satz über eine angebliche CO2-Einsparung hat unsere Rot-Grüne-SSW-Landesregierung uns Bürger bewusst getäuscht. Mit der Moral-Keule sollte eine Technologie von der wenige profitieren und viele Schaden nehmen beim gutwilligen Bürger durchgesetzt werden.

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Gegenwind SH Stellungnahme zum Gesetzesentwurf der Piraten

Gegenwind SH Stellungnahme zum Gesetzesentwurf der Piraten

Der Landesverband Für Mensch und Natur – Gegenwind Schleswig-Holstein begrüßt den Gesetzesentwurf der Piratenfraktion des schleswig-holsteinischen Landtages ausdrücklich.
Nach dem OVG-Urteil vom Januar 2015 war die Berücksichtigung des Bürgerwillens bei der Regionalplanung zum Windkraftausbau aus dem Verfahren ausgeurteilt.
Ministerpräsident Albig hat bereits unmittelbar danach wiederholt versprochen, mit allen Mitteln zu prüfen, wie der Bürgerwille in einer neuen Regionalplanung berücksichtigt werden kann.
Mit ihrem Gesetzesentwurf und dem dazu gehörenden Rechtsgutachten zeigen die Piraten der Landesregierung eben diese Möglichkeit auf.
Wir erwarten, dass Herr Albig sein Versprechen hält und die Berücksichtigung des Bürgerwillens bei der Regionalplanung möglich macht.

Dr. Susanne Kirchhof, 1. Vorsitzende

Der Landesverband Für Mensch und Natur – Gegenwind Schleswig-Holstein e.V. ist am 15. Februar 2009 in Hamdorf (Schleswig-Holstein) gegründet worden. Zu den Mitgliedern gehören lokale Bürgerinitiativen sowie zahlreiche Einzelmitglieder. Der Landesverband Gegenwind S-H ist Mitglied im EPAW und Gründungsmitglied der Bundesinitiative VERNUNFTKRAFT.
Die Bundesinitiative VERNUNFTKRAFT www.vernunftkraft.de ist am 22. Juni 2013 in Nauen (Brandenburg) gegründet worden. Zu Ihren Mitgliedern zählen z. Zt. 320 Bürgerinitiativen aus ganz Deutschland sowie zahlreiche Wissenschaftler, darunter drei Träger des Bundesverdienstkreuzes.

Der Gesetzentwurf der Piraten SH im Wortlaut:

http://www.piratenfraktion-sh.de/wp-content/uploads/2016/02/3881_gesetzzumschutzderakzeptanzderwindenergieendfassung1.pdf

Das Rechtsgutachten von Prof. Dr. Arne Pautsch:

http://www.piratenfraktion-sh.de/wp-content/uploads/2016/02/gutachten_piratenfraktion_landtag_sh_stand-29.02.2016.pdf

Offener Brief an die Bundeskanzlerin als Antwort auf den „Wismarer Appell“

Offener Brief an die Bundeskanzlerin als Antwort auf den „Wismarer Appell“ anlässlich des Norddeutschen Energiegipfels am 25.01.2016
In einem politisch fragwürdigen Alleingang haben sich die Ministerpräsidenten der Länder Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Bremen und Hamburg zugunsten der Windindustrie für den ungezügelten Bau von Windkraftanlagen ausgesprochen.
Als Reaktion darauf und um den Belangen der Bürger Gehör und Gewicht zu verleihen, fand am 6. Februar 2016 der Schulterschluss der norddeutschen Landesverbände windkraftkritischer Bürgerinitiativen in Wismar statt.
Wir haben damit eine enge Vernetzung und länderübergreifende Zusammenarbeit eingeleitet – zu Gunsten von Fairness und Vernunft im Umgang mit der Energiewende.

OffenerBrief zum Wismarer Appell

Mecklenburg-Vorpommern    Niedersachsen    Schleswig-Holstein