Presseerklärung zur Bekanntgabe der Kriterien der Regionalplanung Wind im März 2018

Bewusste Täuschung oder inkompetente Wurschtelei?
Die von CDU, FDP und Grünen vorgestellten neuen Kriterien für die Flächenplanung des Windkraftausbaus, mit deren Umsetzung die schon vor Tagen angekündigte Vergrößerung der Abstände zwischen Windkraftanlagen und Wohnhäusern ermöglicht werden soll, entpuppen sich als trickreiche Makulatur.
Keine größeren Abstände wird es für Menschen Presseerklärung Gegenwind SH Abstände zur Wohnbebauung

Presseerklärung zur Regionalplanung Wind im März 2018

Keine faulen Kompromisse beim Schutz der Menschen
Der Landesverband für Mensch und Natur – Gegenwind Schleswig-Holstein begrüßt die Absichtserklärung der Jamaika-Koalition, die Abstände zwischen Vorrangflächen für Windkraft und Ortschaften auf 1000 m zu erhöhen. Die Erklärung der Regierungsparteien, mit diesem Schritt eine Akzeptanz in der Bevölkerung zu schaffen, geht allerdings an den Tatsachen vorbei. Die neue Schallschutzvorschrift, die dem von uns lange eingeforderten Schutz der Menschen vor schädlichen Immissionen Rechnung trägt, lässt… mehr lesen:

Presseerklärung Gegenwind SH Regionalplanung

Mitgliederversammlung wählt Vorstand

Einstimmig hat die Mitgliederversammlung des Landesverbands der windkraftkritischen Bürgerinitiativen Für Mensch und Natur – Gegenwind Schleswig-Holstein e. V. seine erste Vorsitzende Dr. Susanne Kirchhof in ihrem Amt bestätigt. Auch Birgit Sass geht einstimmig gewählt in die Verlängerung ihrer Amtszeit als Kassenwartin.

Günther Thomsen, Schriftwart und jahrelanges Vorstandsmitglied, schied auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus. Wir danken ihm für seinen Einsatz im Landesverband. Er wird uns weiterhin im Hintergrund unterstützend zur Seite stehen.

Stefanie Viereck wurde einstimmig zur neuen Schriftführerin gewählt.

Vorstands Für Mensch und Natur GW-SH

V.l.: Ruper Rompel. Jens mogensen, Birgit Sass,
Susanne Kirchhof, Gerhard Artinger, Stefanie Viereck

Neben den Vorstandswahlen zeigte der Jahresrückblick eine erfolgreiche Bilanz. Besonders hob Susanne Kirchhof hervor, dass das Arbeiten im Verein nach wie vor vertrauensvoll und harmonisch ist.

In der Bilanz haben wir zwei Volksinitiativen mit insgesamt über 48.000 gesammelten Unterschriften eingereicht. Wir haben den Dialog mit dem MELUND zum Einführungserlass des Interimsverfahren erreicht. Wir blicken zurück auf zahlreiche politische Aktionen, mit denen wir unsere Kritik an der Energiepolitik des Landes in die Öffentlichkeit getragen haben.

Viele Aktive haben lokal vor Ort oder überregional mit Gesprächen, Leserbriefen, Stellungnahmen oder Diskussionen mitgeholfen, dass die breite Öffentlichkeit mittlerweile dem ungezügelten Ausbau von Windkraftanlagen kritisch bis ablehnend gegenübersteht.

Es bleibt aber viel zu tun. Wir werden auch in diesem Jahr hartnäckig bei der Sache bleiben.

Spendenkonto:

Gegenwind Schleswig-Holstein
IBAN DE55 2189 0022 0002 6245 59

Informationen zur geplanten Umsetzung des Interimsverfahren

Informationsgespräch zum Einführungserlass des Interimsverfahren am 16.02.2018 im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUND)

Gesprächsprotokoll zum 16.2.2018 Für Mensch und Natur GW-SH  Das Protokoll ist im Vorwege der Veröffentlichung dem MELUND zur Kenntnis gegeben worden. Es wurde auf Rückmeldungen in der Sache verzichtet.

Dazu von der Fachagentur Windenergie an Land den aktuellen Rundbrief mit dem Schwerpunkt zur Rechtsprechung zu der Anwendbarkeit des sogenannten Interimsverfahrens:

Rundbrief Windenergie und Recht 1/ 2018

 

Das „Jahrhundertprojekt deutscher Ingenieurskunst“ – getragen von politischen Bauchentscheidungen

Das „Jahrhundertprojekt deutscher Ingenieurskunst“ – getragen von politischen Bauchentscheidungen

Wozu brauchen wir eigentlich eine Bundesnetzagentur?

Ein Kommentar von Dipl. Ing. Rupert Rompel
Die Bundesnetzagentur ist von der Bundesregierung beauftragt, die Energiewende nach sachlichen, ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten zu organisieren und bei der Umsetzung in Zusammenarbeit mit den Bundesländern zu überwachen.
Sie verfasst dazu regelmäßige jährliche Monitoringberichte zum Fortgang dieses Vorhabens und pflegt einen ständigen Austausch mit den Ländern, Stromerzeugern und Übertragungsnetzbetreibern. Die von der Bundesnetzagentur dazu veranstalteten Konsultationen dienen der ständigen Weiterentwicklung des Projekts unter Berücksichtigung der von der Bundesregierung verabschiedeten Klimaziele für das Jahr 2050.
Einen interessanten und teilweise sogar amüsanten Einblick bieten einmal wieder die kürzlich erschienenen Protokolle der öffentlichen Diskussionsveranstaltungen in Berlin und Ingolstadt, bei denen es um die Netzentwicklungspläne bis zum Jahr 2030 (NEP 2030) ging.

mehr lesen: Die Bundesnetzagentur ist von der Bundesregierung beauftragt